KSI Kontaktlinse

KSI Kontaktlinsen bewähren sich seit Markteinführung

ksiWeltweit steigt die Prävalenz der Myopie signifikant an. Besonders bei Jugendlichen in industrialisierten Ländern konnte in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme von Kurzsichtigkeit beobachtet werden. Neben der genetischen Veranlagung werden als Verstärker in unseren Breitengraden die intensive Naharbeit und das lange Verweilen am PC-Bildschirm sowie der rückläufige Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen im Freien genannt. [1]

Bei den Myopien handelt es überwiegend um Längenmyopien, bei denen die Längsachse des Bulbus im Laufe des Wachstumsprozesses des Kindes und Jugendlichen zu lang wird.

Diese Problematik vor Augen, vertreibt die Firma Hetych eine spezielle Kontaktlinse, die sie im Jänner 2014 auf der „Opti München“ dem Fachpublikum unter dem Namen „Hetych KSI“ erstmals präsentierte. „KSI“ steht für „Kontaktlinse Sphärisch Invers“, was bereits auf die Wirkungsweise der Linse hindeutet.

Von Beginn an erfährt diese revolutionäre Entwicklung einen regelrechten Siegeszug: Seit dem Markteintritt dieser speziellen Hetych Kontaktlinse Anfang 2014, konnten in Österreich bereits 120 Kontaktlinsenträger erfolgreich versorgt und erste bemerkenswerte Erfolge erzielt werden.

Myopie stoppen oder verlangsamen

Um das Voranschreiten der Myopie gezielt zu stoppen, gilt es beim Prozess der Emmetropisierung anzusetzen. Genau hier greift die KSI Linse regulierend in die weitere Entwicklung der Hornhaut des betroffenen Jugendlichen ein, bremst eine weitere Myopisierung nachhaltig ab. Da vieles darauf hinweist, dass der Emmetropisierungsprozess nicht durch die zentrale, sondern durch die periphere retinale Bildqualität gesteuert wird, ist es essentiell, dass eine wirkungsvolle Sehstärkenkorrektur durch die Auslagerung von Epithelzellen vom Zentrum in die Mittelperipherie erfolgt. Das Resultat ist die signifikante Verlangsamung der Myopieprogression. In wissenschaftlichen Studien wie jener von Smith, E.L. [2] konnte nachgewiesen werden, dass ein spezielles Rückflächendesign fortschreitende Kurzsichtigkeit nachhaltig positiv beeinflussen oder sogar stoppen kann.

Die besondere Geometrie der KSI Kontaktlinse

Die Geometrie der KSI Kontaktlinse leistet dies – durch eine Flachanpassung im Zentrum, ein durch eine steile Kurve wieder an das Auge Heranführen der Linse und der gleichzeitigen Parallelanpassung an die Hornhaut in der Peripherie. Sie übt, aufgrund ihrer reversen Rückflächengeometrie, zentral einen Druck auf den Tränenfilm aus, so dass es im Bereich der reversen Zone zu einer Sogwirkung kommt. Die fünfkurvige Kontaktlinse bewirkt eine gezielte reversible Verformung der Hornhaut, die genau vorhersagbare refraktive Änderungen erzielt. Der Vorgang ist vollständig reversibel und nicht invasiv. Durch einen größeren Linsendurchmesser von meist 10,4 mm, bieten die KSI-Linsen von Hetych einen höheren Tragekomfort im Vergleich zu anderen formstabilen Kontaktlinsen.

Rascher Erfolg für Kontaktlinsenanpasser – und myope Kontaktlinsenträger

Sowohl die Handhabung, als auch die Anpassung dieser Speziallinse sind denkbar einfach. Die Versorgung ist wie bei allen anderen RGP-Kontaktlinsen unbedenklich, in Sachen Hygiene gelten dieselben Regeln und Maßnahmen wie bei herkömmlichen, formstabilen Linsen.

Dabei ist die Anpassung einer KSI Kontaktlinse wesentlich einfacher, als viele erfahrene Kontaktlinsenspezialisten zunächst vermuten: Der Kontaktlinsenspezialist sendet die Refraktions- sowie die Hornhauttopometrie-Daten per eMail an die Firma Hetych Kontaktlinsen, die dann in weiterer Folge damit die idealen Werte für die KSI Kontaktlinse, zielgerichtet für diesen einen Kontaktlinsenträger berechnet.

„Der Erfolg der vergangenen Monate bestätigt diese Methode – in mehr als 90 Prozent der Fälle passt bereits die erste berechnete Kontaktlinse“, zeigt sich Gerhard Hetych, Chef und Firmeninhaber, sehr zufrieden mit dem Markteinstieg.

Die KSI Linse ist in den Materialien Optimum Extra und Optimum Extreme erhältlich.

Weitere Informationen

Rufen Sie uns an – wir informieren Sie gerne.

Bestellen Sie jetzt unseren kostenlosen Kundenfolder.

Email: office@hetych.at

Quellen

[1] Morgan, I. and K. Rose, How genetic is school myopia? Prog Retin Eye Res, 2005. 24(1): p. 1-38.

[2] Smith, E.L., 3rd, Optical treatment strategies to slow myopia progression: effects of the visual extent of the optical treatment zone. Exp Eye Res, 2013. 114: p. 77-88.